Überblick

MOVEit Transfer beinhaltet Anwendungen, die regelmäßig auf dem Server ausgeführt werden. Sie werden als geplante Aufgaben bezeichnet. Diese Anwendungen können die Verwaltung eines MOVEit Transfer-Systems übernehmen und zeitbasierte Aktionen wie das Senden von Verzögerungsbenachrichtigungen und den Ablauf von Kennwörtern ausführen. Die Anwendungen werden von zwei Aufgaben in der Liste Windows Scheduled Tasks (Geplante Windows-Aufgaben) ausgeführt, die automatisch während der Installation von MOVEit Transfer hinzugefügt werden.

Es gibt zwei Gruppen von geplanten Aufgaben, wobei einige Anwendungen in beiden Gruppen enthalten sind. Die erste Gruppe heißt DayTime und wird standardmäßig täglich alle 5 Minuten zwischen 2:00 und 24:00 Uhr ausgeführt. In dieser Gruppe befinden sich Anwendungen, die den ganze Tag ausgeführt werden müssen, etwa zur Ausgabe von Verzögerungsbenachrichtigungen und zum Bereinigen der in der Datenbank zwischengespeicherten Einträge. Der Eintrag Windows Scheduled Tasks (Geplante Windows-Aufgaben), mit dem diese Gruppe ausgeführt wird, hat die Bezeichnung MOVEitDayTimeTask.

Die zweite Gruppe heißt Nightly und wird standardmäßig jede Nacht um 1:00 Uhr ausgeführt. Anwendungen in dieser Gruppe sind meist dafür zuständig, die Konsistenz des MOVEit Transfer-Systems zu überprüfen, Protokolle und sichere Nachrichten zu archivieren sowie den Ablauf von Daten zu verwalten. Der Eintrag Windows Scheduled Tasks (Geplante Windows-Aufgaben), mit dem diese Gruppe ausgeführt wird, hat die Bezeichnung MOVEitNightlyTask.

In Version 3.4 wurde zudem eine Batchdatei namens RunOneTask eingeführt, mit der Administratoren einzelne Aufgaben selektiv ausführen können. Weitere Informationen zu diesem Dienstprogramm finden Sie unten.

Nachfolgend ist eine Liste mit den in jeder Gruppe enthaltenen Anwendungen aufgeführt.

DayTime-Aufgaben

DeleteParmFiles

  • Bereinigt veraltete Parameterdateien, die für die Kommunikation zwischen der MOVEit Transfer-Anwendung und dem MOVEitISAPI-Dateiübertragungsmodul erforderlich sind.

EmailNotify

  • Sendet Verzögerungsbenachrichtigungen an Sender und Empfänger.

TableCleanup

  • Löscht veraltete Sitzungen und die für verschiedene Sitzungen erteilten Ordnerberechtigungen.
  • Reaktiviert Benutzer und IP-Adressen, die aufgrund von Anmeldungsverletzungen ausgesperrt waren.

Nightly-Aufgaben

ArchiveLog

  • Archiviert Überwachungsprotokolleinträge und löscht sie nach Ablauf der konfigurierten Aufbewahrungsdauer in der Datenbank. Speichert die Archive im Ordner /Archive/Logs des MOVEit Transfer-Dateisystems. Mit dieser Aufgabe werden auch Hashfunktionen mit Manipulationsnachweis zurückgesetzt, um nach dem Archivieren/Löschen von Protokollen den Neustart der Überwachungsprotokolle widerzuspiegeln.

    Die Einstellungen für ArchiveLog können mit folgenden Registrierungseinstellungen gesteuert werden: ArchiveLogBatchSize, ArchiveLogBatchPauseMS, ArchiveLogTableName.

ArchiveMessages

  • Archiviert (optional) Paketmeldungen und Anhänge und löscht sie nach Ablauf der konfigurierten Aufbewahrungsdauer. Speichert die Archive im Ordner /Archive/Packages des MOVEit Transfer-Dateisystems.

ConsistencyCheck

  • Stellt die Konsistenz von Datensätzen in verschiedenen Datenbanktabellen sicher. Sie können damit beispielsweise prüfen, ob eine Datei, der Ordner der Datei und der Benutzer, der die Datei hochgeladen hat, derselben Organisation angehören.
  • Stellen Sie sicher, dass die Datenbankdatensätze mit den Dateisystemdaten übereinstimmen und umgekehrt. Bei dieser Prüfung werden alle in der Datenbank enthaltenen Datei- und Ordnerdatensätze mit einer Datei und einem Ordner im Windows-Dateisystem abgeglichen.

    Wenn die Aufgabe „ConsistencyCheck“ Fehler findet, wird an die konfigurierte E-Mail-Adresse des Administrators eine Benachrichtigung mit der Empfehlung gesendet, zur Behebung der Fehler DBFixup auszuführen. Führen Sie „DBFixup“ von der MOVEit Transfer-Konsole aus über das Menü Start | Programme | MOVEit Transfer aus, und befolgen Sie die Eingabeaufforderungen. Für den Zugriff auf die Datenbank benötigen Sie das in MOVEit Transfer verwendete Kennwort des MySQL-Benutzers. Dieses Kennwort wird bei der Installation eingerichtet. DBFixup löscht oder korrigiert bei jedem Datenbankfehler den inkonsistenten Tabelleneintrag. Bei Dateisystemfehlern löscht „DBFixup“ abweichende Dateien und Ordner.

    Anmerkung: Wenn MOVEit Transfer in einer Webfarmumgebung ausgeführt wird, kann „DBFixup“ auf einem beliebigen Knoten ausgeführt werden, jedoch nur von Benutzern mit Zugriff auf das gemeinsame Dateisystem im NAS-Backend. Führt ein Benutzer „DBFixup“ ohne die erforderlichen Zugriffsrechte aus, wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt.
    Anmerkung: „DBFixup“ sollte mit Administratorrechten ausgeführt werden.

Es kann während der Ausführung der Konsistenzprüfung mitunter vorkommen, dass insbesondere bei einer hohen nächtlichen Auslastung falsche Alarme gemeldet werden. Bei der Prüfung werden möglicherweise Dateien ermittelt, die zum Zeitpunkt der Prüfung gerade erstellt, gelöscht oder verschoben wurden. Diese Fehler verschwinden in der Regel bei der nächsten Ausführung der Aufgabe „ConsistencyCheck“ am darauffolgenden Tag. Falls Zweifel bezüglich einer gemeldeten Inkonsistenz bestehen, kann auch einen Tag gewartet werden. Die Informationen in der E-Mail-Benachrichtigung eignen sich auch, um eine Datei- oder Ordner-ID über die Webschnittstelle zu ermitteln.

CreateReports

  • Führt alle geplanten Berichte aus und speichert den Inhalt des Berichts am jeweils festgelegten Speicherort.

DeleteParmFiles

Siehe oben.

DeletePendingUsers

  • Entfernt gelöschte Benutzer aus der Datenbank, sobald sie nicht mehr von anderen Elementen referenziert werden.
  • Sorgt für den Ablauf temporärer Benutzer und gibt Warnungen bezüglich bevorstehender Abläufe temporärer Benutzer aus.

EmailNotify

Siehe oben.

GarbageCollection

  • Löscht alte Dateien in Ordnern mit aktivierter Dateibereinigungsoption.
  • Kennzeichnet neue Dateien nach Erreichen der für den Ordner konfigurierten Einstellung „NewTime“ als „nicht neu“.
  • Löscht Dateiteile, die älter als 12 Stunden sind.
  • Löscht alte und leere Unterordner in Ordnern mit aktivierter Unterordnerbereinigungsoption.
  • Kennzeichnet neue sichere Nachrichten nach Erreichen der für die Organisation konfigurierten Einstellung „NewTime“ als „nicht neu“.
  • Löscht alte, nicht zugewiesene SSH-Schlüssel und SSL-Zertifikate im Haltetank.

PasswordAgeUsers

  • Deaktiviert vorübergehend Benutzer, deren Kennwörter das zulässige Kennwortalter überschritten haben.
  • Sendet Warnmeldungen an alle Benutzer, deren Kennwörter in die Warneinstellungen für veraltende Kennwörter fallen.
  • Sendet interessierten Administratoren und GroupAdmins Benachrichtigungen bezüglich abgelaufener oder demnächst ablaufender Kennwörter.

SyncLDAP

  • Synchronisiert die Eigenschaften von Benutzern mit erweiterter LDAP-Authentifizierung auf dem MOVEit Transfer-Server mit den zugehörigen Benutzerdatensätzen auf dem LDAP-Server.
  • Fügt optional Benutzerdatensätze für Benutzer hinzu, die von der LDAP-Authentifizierungsquelle gefunden wurden, aber noch nicht auf MOVEit Transfer vorhanden sind.

SysCheck

  • Prüft am ersten Tag jedes Monats, ob sich die Debugebenen des Systems auf oder über der Ebene Some Debug (Gewisses Debuggen) befinden. Ist dies der Fall, wird eine E-Mail-Nachricht an die in Send Errors To (Fehler senden an) angegebenen E-Mail-Adressen gesendet, um darauf hinzuweisen, dass hohe Debug-Ebenen die Leistung beeinträchtigen können.
  • Überprüft den auf jedem lokalen Systemlaufwerk verbleibenden Speicherplatz. Wenn die verfügbare Anzahl von Megabyte auf einem Laufwerk eine Mindestgrenze unterschreitet, wird eine E-Mail-Nachricht an die in Send Errors To (Fehler senden an) angegebenen E-Mail-Adressen gesendet, in der die Laufwerke mit geringem Speicherplatz aufgeführt sind.

    Standardmäßig liegt die Untergrenze für freien Speicherplatz bei 1024 MB (1 GB). Sie können diesen Wert über das MOVEit Transfer-Konfigurationsdienstprogramm ändern.

  • Prüft alle paar Minuten, ob der Computer und ISAPI-URLs weiterhin gültig sind. Diese URLs verlieren vor allem dann plötzlich ihre Gültigkeit, wenn ein Benutzer eine Sicherheitseinstellung auf dem IIS-Server ändert und es versäumt, mithilfe des MOVEit Transfer-Überprüfungsprogramms sicherzustellen, dass die Änderung keine Fehler verursacht. Wenn bei einer dieser URLs ein Timeout auftritt, eine ungültige Meldung zurückgegeben wird oder sie in irgendeiner Form fehlerhaft erscheint, sendet SysCheck an die in Send Errors To (Fehler senden an) angegebenen E-Mail-Adressen eine E-Mail-Nachricht mit Vorschlägen zur Fehlerbehebung.
  • Wenn Content-Scanning (zum Schutz vor Viren und/oder Datenverlusten) aktiviert ist, wird alle paar Minuten die Verfügbarkeit des Scanmoduls überprüft. Wenn das Scanmodul nicht verfügbar ist, wird an die in Send Errors To (Fehler senden an) angegebenen E-Mail-Adressen eine E-Mail-Nachricht mit einer Warnung gesendet, dass der MOVEit Transfer-Server bis zur Behebung dieser Situation keine Dateien übertragen kann. Wenn das Scanmodul wieder verfügbar ist, wird eine E-Mail mit einem Hinweis gesendet, dass der Scanvorgang jetzt erfolgt.

TamperCheck

  • Überprüft alle Protokolleinträge (nach Organisation) und stellt sicher, dass die kryptografischen Hashfunktionen jeder Organisation intakt bleiben. Im Fall einer Manipulation wird eine Benachrichtigung mit einer Erklärung und Protokollen an die in Send Errors To (Fehler senden an) angegebenen E-Mail-Adressen gesendet.

Im Startmenü ist unter der MOVEit Transfer-Programmgruppe der Link MOVEit Transfer Log Tamper Check (MOVEit Transfer-Protokollprüfung mit Manipulationsnachweis) verfügbar, mit dem Sie TamperCheck manuell starten (und die Ergebnisse in einem Befehlszeilenfenster anzeigen) können. Jeglicher TamperCheck, der mit der Meldung Completed with errors (Mit Fehlern abgeschlossen) endet, sollte als fehlgeschlagen betrachtet werden. Der genaue Grund wird im Protokoll und in den E-Mail-Benachrichtigungen erläutert.

Protokollierung und Fehlerbehandlung

Jede dieser Anwendungen schreibt eine eigene Protokolldatei in den freigegebenen MOVEit-Ordner Logs. (Der Pfad lautet in der Regel in etwa D:\moveitdmz\logs.) Bei jeder Ausführung wird ein neues Protokoll generiert (d. h., nachfolgende Ausführungen werden nicht einem bestehenden Protokoll angehängt). Alte Protokolle werden automatisch zu Urahnen, sodass bis zu fünf alte Kopien jeder Protokolldatei einer Planungsanwendung verfügbar sind.

Die Planungsanwendung schreiben zudem speziell zu den aufgetretenen Fehlern je eine Protokolldatei. Diese Datei hat die Erweiterung .err und wird wie die herkömmlichen Protokolldateien automatisch zu einem Urahn. Wenn keine Fehler auftreten, ist das Fehlerprotokoll leer. Andernfalls sind darin die genauen Informationen zum jeweiligen Fehler aufgeführt. Darüber hinaus wird bei einem Fehler eine E-Mail-Nachricht an die in Send Errors To (Fehler senden an) für das System konfigurierten E-Mail-Adressen gesendet, um den Empfänger zu informieren, auf welchem Host der Fehler aufgetreten und welche Anwendung davon betroffen ist. Der Inhalt der Fehlerprotokolldatei wird in die E-Mail eingefügt. Zudem wird die entsprechende normale Protokolldatei für die Anwendung angehängt.

Manuelles Ausführen einer einzelnen Aufgabe (RunOneTask)

Die für den Tag und die Nacht geplanten Aufgabensätze können jederzeit manuell als Satz über die Benutzeroberfläche Windows Scheduled Task (Geplante Windows-Aufgabe) ausgeführt werden. Um jedoch einzelne Aufgaben innerhalb eines Satzes auszuführen, ist das Batchdatei-Dienstprogramm RunOneTask erforderlich. Sie finden dieses ebenfalls im Verzeichnis Scheduler.

D:\MOVEitDMZ\Scheduler>runonetask 
Syntax: RunOneTask NonWebDir moveitDSN TaskToRun

Wenn Sie MOVEit Transfer in einem Ordner installiert haben, dessen Name Leerzeichen enthält, sollten Sie Version 8.3 aller bereitgestellten Ordnernamen verwenden, damit RunOneTask ordnungsgemäß ausgeführt wird. Wenn Sie MOVEit Transfer beispielsweise im Ordner D:\m i\mi dmz (und nicht im Standardordner D:\moveitdmz\midmz) installiert haben, sollte der RunOneTask-Befehl wie im folgenden Beispiel aussehen.

D:\m i\mi dmz\Scheduler>runonetask d:\mi09f8~1\midmz~1 moveitdmz syscheck
NonWebDir=d:\mi09f8~1\midmz~1 SchedLogDir=d:\mi09f8~1\midmz~1\logs 
BEGIN One Task Run of syscheck 
	1 file(s) moved. 
	1 file(s) moved. 
END One Task Run of syscheck

MOVEit SysStat-Dienst

Neben den beiden Gruppen der geplanten Aufgaben gibt es eine weitere Anwendung, die zwar nicht direkt geplant ist, aber dennoch regelmäßig ausgeführt wird. Es handelt sich hierbei um den SysStat-Dienst, mit dem regelmäßig mehrere Leistungsstatistiken in einer Tabelle in der MOVEit Transfer-Datenbank aufgezeichnet werden. Diese Werte können nützlich sein, um sich einen Überblick über den Serverzustand zu verschaffen.

Standardmäßig wird der SysStat-Dienst alle 323 Sekunden (etwa alle 5 Minuten) ausgeführt, um zur Verfolgung Beispiele der verschiedenen Leistungsstatistiken aufzuzeichnen. Die Standardruhezeit von 323 Sekunden soll sicherstellen, dass der Dienst versetzt zum 5-Minuten-Rhythmus der täglich geplanten Aufgaben ausgeführt wird. Darüber hinaus führt der Dienst alle 72 Zyklen für jede der verschiedenen MOVEit Transfer-Komponenten eine vollständige Prüfung der Datenträgerauslastung durch. Dieser Vorgang wird in diesem längeren Intervall ausgeführt, da sich die Datenträgerauslastung in der Regel deutlich langsamer als andere Leistungswerte des Systems ändert. Zudem dauert die Datenträgerüberprüfung länger und erfordert mehr Systemressourcen als das Erfassen von Beispielen für die anderen Statistiken. Aus diesem Grund führt der SysStat-Dienst beim ersten Durchgang nach dem Start auch keine vollständige Prüfung der Datenträgerauslastung durch. Die erste Datenträgerprüfung wird stattdessen nach dem Zufallsprinzip zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt und erfolgt im Anschluss regelmäßig.

Die oben genannten Konfigurationswerte sind ebenso anpassbar wie die Aufbewahrungsdauer der Statistiken in der Datenbank (Standardwert ist 30 Tage). Sie können die Werte im MOVEit Transfer-Konfigurationsdienstprogramm auf der Registerkarte „Miscellaneous“ (Verschiedenes) ändern.

Der SysStat-Dienst speichert seine Statistikbeispiele in der Tabelle sysstats der MOVEit Transfer-Datenbank. Die in der Tabelle verfügbaren Felder sind unten zusammen mit einer Beschreibung ihres Inhalts aufgeführt. Felder mit einem vorangestellten Sternchen werden standardmäßig nur alle 72 Zyklen gefüllt. Während der restlichen Zyklen erhalten sie den Wert „0“.

  • ID: Einfache automatisch ansteigende ID für jeden Eintrag
  • StatTime: Datums-/Uhrzeitstempel, der angibt, wann die Beispiele im Eintrag aufgezeichnet wurden
  • ResilNode: Wenn es sich bei dem System um ein DMZ-Cluster einer Webfarm handelt, wird hier die Anzahl der Knoten angegeben, auf denen die Beispiele im Eintrag aufgezeichnet wurden.
  • FilesDriveRootPath: Der Stammlaufwerkpfad des verschlüsselten MOVEit Transfer-Dateispeichers
  • FilesDriveSpaceFree: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit dem verschlüsselten MOVEit Transfer-Dateispeicher verfügbaren Byte
  • FilesDriveSpaceUsed: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit dem verschlüsselten MOVEit Transfer-Dateispeicher belegten Byte
  • *FilesSpaceUsed: Die Anzahl der nur vom verschlüsselten MOVEit Transfer-Dateispeicher belegten Byte
  • DBDriveRootPath: Der Stammlaufwerkpfad der MOVEit Transfer MySQL-Datenbank
  • DBDriveSpaceFree: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit der MOVEit Transfer MySQL-Datenbank verfügbaren Byte
  • DBDriveSpaceUsed: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit der MOVEit Transfer MySQL-Datenbank belegten Byte
  • *DBSpaceUsed: Die Anzahl der nur von der MOVEit Transfer MySQL-Datenbank belegten Byte
  • LogsDriveRootPath: Der Stammlaufwerkpfad des MOVEit Transfer-Debugprotokollspeichers
  • LogsDriveSpaceFree: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit dem MOVEit Transfer-Debugprotokollspeicher verfügbaren Byte
  • LogsDriveSpaceUsed: Die Anzahl der auf dem Laufwerk mit dem MOVEit Transfer-Debugprotokollspeicher belegten Byte
  • *LogsSpaceUsed: Die Anzahl der nur vom MOVEit Transfer-Debugprotokollspeicher belegten Byte
  • FilesTotalDB: Die Anzahl der Dateien auf dem MOVEit Transfer-System gemäß den Datenbankdatensätzen
  • FilesSizeTotalDB: Die Gesamtanzahl der Byte der Dateien auf dem MOVEit Transfer-System gemäß den Datenbankdatensätzen
  • CPUUsagePercentTotal: Der Gesamtprozentsatz der CPU-Auslastung durch alle ausgeführten Prozesse
  • CPUUsagePercentDMZ: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch die MOVEit Transfer-Webanwendung (aspnet_wp)
  • CPUUsagePercentISAPI: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch das MOVEit ISAPI-Modul. Als ISAPI-Modul wird MOVEit ISAPI unter der Anwendung DLLHOST.EXE ausgeführt. Der SysStats-Dienst ermittelt automatisch, welcher ausgeführte DLLHOST-Prozess für das MOVEit ISAPI-Modul zuständig und wie hoch die prozentuale CPU-Auslastung durch diesen Prozess ist.
  • CPUUsagePercentIIS: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch den IIS-Webserver (inetinfo)
  • CPUUsagePercentDB: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch den MySQL-Datenbankserver (mysqld-nt)
  • CPUUsagePercentDMZFTP: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch den MOVEit Transfer-FTP-Server (MIFTPSrv)
  • CPUUsagePercentDMZSSH: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch den MOVEit Transfer-SSH-Server (MIDMZSSHSrv)
  • CPUUsagePercentSched: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch die verschiedenen MOVEit Transfer-Planungsanwendungen (GarbageCollection, EmailNotify, ArchiveLog, DeletePendingUs, PasswordAgeUser, ArchiveMessages, ConsistencyChec, DeleteParmFiles, SyncLDAP)
  • CPUUsagePercentCentral: Der Prozentsatz der CPU-Auslastung durch die MOVEit Automation -Anwendung, falls ausgeführt (MICentral)
  • MemUsedTotal: Die Gesamtanzahl der im Speicher durch alle ausgeführten Prozesse belegten Byte
  • MemFreeTotal: Die Anzahl der im Speicher verfügbaren Byte
  • MemUsedDMZ: Die Anzahl der im Speicher von der MOVEit Transfer-Webanwendung belegten Byte
  • MemUsedISAPI : Die Anzahl der im Speicher vom MOVEit ISAPI-Modul belegten Byte
  • MemUsedIIS : Die Anzahl der im Speicher vom IIS-Webserver belegten Byte
  • MemUsedDB: Die Anzahl der im Speicher vom MySQL-Datenbankserver belegten Byte
  • MemUsedDMZFTP: Die Anzahl der im Speicher vom MOVEit Transfer-FTP-Server belegten Byte
  • MemUsedDMZSSH: Die Anzahl der im Speicher vom MOVEit Transfer-SSH-Server belegten Byte
  • MemUsedSched: Die Anzahl der im Speicher von verschiedenen MOVEit Transfer-Planungsanwendungen belegten Byte
  • MemUsedCentral: Die Anzahl der im Speicher von der MOVEit Automation -Anwendung belegten Byte, sofern installiert
  • VMSizeDMZ: Die Anzahl der im virtuellen Speicher von der MOVEit Transfer-Webanwendung belegten Byte
  • VMSizeISAPI: Die Anzahl der im virtuellen Speicher vom MOVEit ISAPI-Modul belegten Byte
  • VMSizeIIS: Die Anzahl der im virtuellen Speicher vom IIS-Webserver belegten Byte
  • VMSizeDB: Die Anzahl der im virtuellen Speicher vom MySQL-Datenbankserver belegten Byte
  • VMSizeDMZFTP: Die Anzahl der im virtuellen Speicher vom MOVEit Transfer-FTP-Server belegten Byte
  • VMSizeDMZSSH: Die Anzahl der im virtuellen Speicher vom MOVEit Transfer-SSH-Server belegten Byte
  • VMSizeSched: Die Anzahl der im virtuellen Speicher von verschiedenen MOVEit Transfer-Planungsanwendungen belegten Byte
  • VMSizeCentral: Die Anzahl der im virtuellen Speicher von der MOVEit Automation -Anwendung belegten Byte, sofern installiert
  • HandlesTotal: Die Anzahl der aufgrund aller ausgeführten Prozessen offenen Handle
  • HandlesDMZ: Die Anzahl der aufgrund der MOVEit Transfer-Webanwendung offenen Handle
  • HandlesISAPI: Die Anzahl der aufgrund des MOVEit ISAPI-Moduls offenen Handle
  • HandlesIIS: Die Anzahl der aufgrund des IIS-Webservers offenen Handle
  • HandlesDB: Die Anzahl der aufgrund des MySQL-Datenbankservers offenen Handle
  • HandlesDMZFTP: Die Anzahl der aufgrund des MOVEit Transfer-FTP-Servers offenen Handle
  • HandlesDMZSSH: Die Anzahl der aufgrund des MOVEit Transfer-SSH-Servers offenen Handle
  • HandlesSched: Die Anzahl der aufgrund der verschiedenen MOVEit Transfer-Planungsanwendungen offenen Handle
  • HandlesCentral: Die Anzahl der aufgrund der MOVEit Automation -Anwendung offenen Handle
  • ProcessesTotal: Die Gesamtanzahl der ausgeführten Prozesse
  • ThreadsTotal: Die Gesamtanzahl der aufgrund aller ausgeführten Prozessen ausgeführten Threads
  • ThreadsDMZ: Die Anzahl der durch die MOVEit Transfer-Webanwendung ausgeführten Threads
  • ThreadsISAPI: Die Anzahl der durch das MOVEit ISAPI-Modul ausgeführten Threads
  • ThreadsIIS: Die Anzahl der durch den IIS-Webserver ausgeführten Threads
  • ThreadsDB: Die Anzahl der durch den MySQL-Datenbankserver ausgeführten Threads
  • ThreadsDMZFTP: Die Anzahl der durch den MOVEit Transfer-FTP-Server ausgeführten Threads
  • ThreadsDMZSSH: Die Anzahl der durch den MOVEit Transfer-SSH-Server ausgeführten Threads
  • ThreadsSched: Die Anzahl der durch verschiedene MOVEit Transfer-Planungsanwendungen ausgeführten Threads
  • ThreadsCentral: Die Anzahl der durch die MOVEit Automation -Anwendung ausgeführten Threads
  • SessionsTotal: Die Gesamtanzahl der in MOVEit Transfer registrierten ASP.NET-Sitzungen
  • SessionsActive: Die Gesamtanzahl der in MOVEit Transfer registrierten aktiven ASP.NET-Sitzungen (die innerhalb der vergangenen 5 Minuten aktiv waren)

Wenn während eines Erfassungszyklus für die Statistiken schwerwiegende Fehler auftreten, werden diese von SysStat in einer E-Mail-Nachricht an die in Send Errors To (Fehler senden an) auf dem System konfigurierten E-Mail-Adressen gesendet und im Windows-Anwendungsereignisprotokoll erfasst. In den meisten Fällen zeichnet SysStat die erfassbaren Informationen auf und setzt seine Arbeit fort. Wenn SysStat für ein bestimmtes Feld keine Informationen erfassen kann, wird dieses Feld in der Regel mit dem Wert „0“ oder „-1“ gefüllt. Der Wert „-1“ weist auf einen unbekannten Fehler hin. Der Wert „0“ wird bei bekannten Fehlern verwendet. (Häufige werden Prozesse, zu denen SysStat Informationen erfasst, zum Zeitpunkt der Erfassung nicht ausgeführt.) Der Wert „0“ in einem Feld besagt jedoch NICHT immer, dass ein Fehler aufgetreten ist (Der Wert für „CPUUsagePercent“ ist häufig „0“, wenn Prozesse aktiv sind aber keine Aufgabe ausführen).

Der Wert „-1“ wird auch in bestimmten Feldern zu Remotedatenbanken oder -dateisystemen angegeben. Dies ist in der Regel der Fall, wenn MOVEit Transfer Teil einer Webfarmkonfiguration ist. Zudem werden Statistiken zur Datenbankleistung nur für lokale MySQL-Datenbanken aufgezeichnet. Lokale und Remote-SQL Server-Datenbanken werden für Leistungsstatistiken nicht abgefragt.

MOVEit Transfer-Hilfsdienst

Der MOVEit Transfer-Hilfsdienst führt eine Reihe von Dienstprogrammfunktionen für andere MOVEit Transfer-Dienste aus.

  • Zertifizierungsstellen und Clientzertifikatverwaltung: Die Webschnittstellendienste (IIS usw.) verfügen nicht über die erforderlichen Berechtigungen, um den Microsoft-Zertifikatspeicher direkt ändern zu können. Mit dem MOVEit Transfer-Hilfsdienst kann die Webschnittstelle Zertifikate indirekt im Speicher erstellen, importieren und löschen.